Am letzten Sonntag buk ich den Berry Pie aus David Lebovitz' "Ready for Dessert". So sah er vor dem Backen aus:
Das Ergebnis war etwas matschig, aber auch äußerst lecker. Und obwohl ich sonst eher Berge von Schokolade essen könnte als obstige Desserts blieb in diesem Fall der Pie-Hunger, also musste dringend für Nachschub gesorgt werden!
Da ich noch ein gutes Kilo Rhabarber im Kühlschrank hatte habe ich deswegen heute mal die nächste Variante ausprobiert: Erdbeer-Rhabarber-Pie nach Smitten Kitchen. Natürlich nicht, ohne mich nächtelang durch die Zubereitungsanweisungen zu lesen. Und in den 300+ Kommentaren zum Rezept suchte ich dann gleich auch noch mal nach hilfreichen weiteren Hinweisen von Lesern.
Bewaffnet mit Tapiokastärke schritt ich somit heute todesmutig zur Tat, und so sieht das Ergebnis aus. Der erste Teil des Fazit lautet schon mal, dass es noch deutlich besser werden muss mit diesem Deckel. Ich wollte es natürlich wieder mal besonders schön machen und habe mich für die "lattice"-Technik entschieden, dabei aber anscheinend die idiotensichere Anleitung doch etwas zu flüchtig gelesen. Löcher soll der nämlich eigentlich keine haben da oben.
Nun ist er fertig, der Pie. Die ganze Wohnung riecht nach Zuckerwatte (daran sind angeblich die Erdbeeren schuld) und ich bin schon gespannt wie er schmeckt. Ich werde ihn aber erst mal noch eine Weile stehen lassen müssen, denn schließlich soll er die Gelegenheit haben, nicht so wie sein älterer Bruder durch die (und außer) Form zu fließen.
Passend dazu wartet übrigens im Kühlschrank noch eine große Packung clotted cream. Die Hungersnot kann also kommen - ich bin bestens gewappnet.


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